Sparrenkerve berechnen.
Geben Sie die tatsächliche Sparrentiefe in Zoll ein (7,25 für 2×8, 9,25 für 2×10), den Dachneigungswinkel in Grad und die Wandpfettenbreite – typischerweise 3,5 Zoll für eine 2×4-Draufschwelle. Der Sitzschnitt wird gleich der Pfettenbreite gesetzt, damit der Sparren vollständig auf der Wand aufliegt.
Die Lotschnitthöhe ergibt sich aus der Geometrie: Sitzschnittbreite × tan(Neigungswinkel). Bei 26,6° (6/12-Gefälle) ergibt ein 3,5-Zoll-Sitzschnitt einen Lotschnitt von ca. 1,75 Zoll, was einen HAP (Height Above Plate) von 5,5 Zoll bei einem 2×8-Sparren ergibt.
Die Einschnittprüfung folgt IRC R802.6: Die Einschnitttiefe darf ein Drittel der Sparrentiefe nicht überschreiten. Bei einem 2×8 liegt das Limit bei ca. 2,42 Zoll; der Rechner zeigt eine Warnung, wenn der Lotschnitt dieses Limit überschreitet, was bei steilen Gefällen oder breiten Pfetten eintritt.
HAP ist die nach dem Einschnitt verbleibende Sparrentiefe: Sparrentiefe minus Lotschnitthöhe. Es ist die strukturelle Tiefe, die tatsächlich die Biegung über der Wandpfette trägt; Zimmerleute markieren es daher auf jedem Sparren, um die Dachebene gleichmäßig zu halten.
Der Rechner wendet die Drittel-Regel aus IRC R802.6 an: Die Einschnitttiefe darf Sparrentiefe ÷ 3 nicht überschreiten. Bei einem 2×8 (7,25 Zoll tief) sind etwa 2,42 Zoll zulässig, bei einem 2×10 (9,25 Zoll) etwa 3,08 Zoll.
Die Einschnitttiefe entspricht Pfettenbreite × tan(Neigungswinkel), und der Tangens wächst mit der Dachneigung schnell an. Bei 45° erzeugt ein voller 3,5-Zoll-Sitzschnitt einen 3,5-Zoll-Einschnitt – mehr als ein Drittel selbst eines 2×10 – sodass ein flacherer Sitzschnitt oder ein tieferer Sparren erforderlich ist.
Verwenden Sie die Auflagerfläche, normalerweise die Draufschwelle: 3,5 Zoll für 2×4-Rahmung oder 5,5 Zoll für 2×6-Rahmung. Der Rechner setzt den Sitzschnitt diesem Wert gleich, sodass eine breitere Pfette die Lotschnittiefe direkt erhöht.